{"id":315,"date":"2023-03-22T12:11:58","date_gmt":"2023-03-22T12:11:58","guid":{"rendered":"https:\/\/stefanschmid.org\/?p=315"},"modified":"2023-07-17T12:26:37","modified_gmt":"2023-07-17T12:26:37","slug":"unser-geld-wird-immer-unsichtbarer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stefanschmid.org\/?p=315","title":{"rendered":"Unser Geld wird immer unsichtbarer"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Einkaufen, Tanken oder Rechnungen bezahlen \u2013 f\u00fcr unser Leben brauchen wir t\u00e4glich viel Geld. Trotzdem wird es je l\u00e4nger je unsichtbarer. Kreditkarte oder Natel ersetzen M\u00fcnzen und Noten. Geld ist zu einem virtuellen Gut geworden, das wir kaum mehr in unseren H\u00e4nden halten. Ein Einblick in die neue Welt des Bezahlens in unserer Region.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fr\u00fcher gab es die Lohnt\u00fcte, sp\u00e4ter brachte der P\u00f6steler noch die AHV an die Haust\u00fcr. Das sind l\u00e4ngst vergangene Zeiten. Heute sind unsere Eink\u00fcnfte nur noch als abstrakte Zahl auf dem Bankkonto sichtbar. Und auch beim Geld ausgeben greifen viele immer mehr auf die virtuelle W\u00e4hrung zu. Kartenzahlungen sind f\u00fcr gr\u00f6ssere Betr\u00e4ge schon lange \u00fcblich. Seit ein paar Jahren nimmt auch das digitale Bezahlen von Kleinbetr\u00e4gen mit dem Mobiltelefon zu.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Schweiz heisst die digitale Bezahll\u00f6sung Twint. Das Unternehmen, geh\u00f6rt verschiedenen Banken und ist seit sieben Jahren aktiv. Die letzten Jahre ist es stark gewachsen: mittlerweile kann damit an &nbsp; Parkuhren, im Restaurant, bei Online-K\u00e4ufen oder beim Detaillisten bezahlt werden. Auch Geld\u00fcberweisungen zwischen Privatpersonen sind mit ein paar wenigen Klicks m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Im Hofladen per Natel bezahlen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Hofladen des Schulerhofs in Grosswangen bietet ein breites Sortiment an Eiern, Mais-Chips, Urdinkel- und Weizen-Mehl oder S\u00fcssmost. An 365 Tagen im Jahr kann sich die Kundschaft mit feinen Produkten vom Hof eindecken. Bezahlt wird mit Bargeld in die bereitgestellte Kasse oder per Twint. &nbsp; B\u00e4uerin Anita W\u00fcest ist \u00fcberzeugt von der digitalen Zahlung: \u00abViele Kunden spazieren bei uns vorbei und haben nur ihr Natel dabei. Dank Twint k\u00f6nnen Sie trotzdem einkaufen.\u00bb Der Schulerhof f\u00fchrte die M\u00f6glichkeit im Herbst 2019 ein, als sie bei Hofl\u00e4den noch weniger bekannt war. Gerade noch rechtzeitig vor Corona: W\u00e4hrend der Pandemie legten Hofl\u00e4den stark zu, gleichzeitig wurde Bargeld verp\u00f6nt. Mittlerweile bezahlen im Laden rund 60 Prozent der Kundinnen und Kunden mit dem Natel. Darin sieht Anita W\u00fcest fast nur Vorteile. F\u00fcr potentielle Diebe liegt weniger Bargeld in der Kasse. Die Abgabe an Twint von 1.3 Prozent pro Zahlung nimmt sie daf\u00fcr in Kauf. Und viele Kunden runden den Betrag beim Bezahlen auf, was einen Teil der Geb\u00fchren aufwiegt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"732\" src=\"https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/twint_web-1024x732.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-316\" srcset=\"https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/twint_web-1024x732.jpg 1024w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/twint_web-300x214.jpg 300w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/twint_web-768x549.jpg 768w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/twint_web-1536x1098.jpg 1536w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/twint_web-2048x1464.jpg 2048w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/twint_web-2000x1429.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Anita W\u00fcest im Hofladen des Schulerhofs Grosswangen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Verleitet Twint die Kunden dazu, eher mal etwas mitlaufen zu lassen? \u00abWer etwas nicht bezahlen will, kann das &#8211; egal ob er mit Bargeld oder Twint bezahlt\u00bb, sagt Anita W\u00fcest. Es gebe \u00fcberall schwarze Schafe, doch die grosse Mehrheit der Kundschaft sei sehr ehrlich. Trotzdem: Von ihrer Stube aus hat sie den Hofladen im Blick. Und eine Kamera bietet Einblicke f\u00fcr Stichkontrollen.<br>Wenn der Kunde per Natel bezahlt, h\u00f6rt Anita W\u00fcest am Klingeln des SMS, ob der Einkauf geklappt hat. \u00abTwint ist cool, wir m\u00f6chten es nicht mehr missen!\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kreditkarte auch f\u00fcrs Caf\u00e9 Cr\u00e8me<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch Philipp Felber, Inhaber vom Restaurant Pony in Sigigen, sieht viele Vorteile bei der Bezahlung mit dem Mobiltelefon: \u00abEs ist sehr einfach geworden, seit der Twint-Code auch auf unserem Bezahlger\u00e4t drauf ist.\u00bb Trotzdem bezahlt erst ein kleiner Teil der G\u00e4ste mit Twint. \u00dcber die H\u00e4lfte braucht daf\u00fcr die Kreditkarte. F\u00fcrs gediegene Essen am Abend wird laut Felber fast nur noch mit Karte bezahlt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:37% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"680\" src=\"https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/felder-1024x680.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-318 size-full\" srcset=\"https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/felder-1024x680.jpg 1024w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/felder-300x199.jpg 300w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/felder-768x510.jpg 768w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/felder-1536x1020.jpg 1536w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/felder-2048x1360.jpg 2048w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/felder-2000x1328.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p><em>\u00abMan darf nicht jede Buchung hinterfragen. Im Gesamten hat es f\u00fcr uns auch viele Vorteile, wenn mit Twint oder Karte bezahlt wird.&#8220;<\/em><br><br><strong>Philipp Felber<\/strong><br><strong>Inhaber Restaurant Pony in Sigigen<\/strong><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><br>Doch auch das Caf\u00e9 Cr\u00e8me darf man im Pony mit Kreditkarte oder Twint bezahlen, so Felber: \u00abDie Velofahrer haben uns davon \u00fcberzeugt.\u00bb Beim Radeln ist oft nur noch eine Karte oder das Natel dabei. Und da man mittlerweile bei den meisten Karten und bei Twint einen Prozentsatz des Betrags abgebe, spiele es keine Rolle, ob nur ein Getr\u00e4nk oder ein ganzes Essen damit bezahlt werde. Die Geb\u00fchren sind umsatzabh\u00e4ngig, der Kartenanbieter verrechnet rund 1.5 Prozent f\u00fcr eine \u00dcberweisung, bei Twint sind es 1.3 Prozent. Einzig bei der Postcard werden fix 25 Rappen pro Transaktion f\u00e4llig \u2013 gut f\u00fcr hohe Betr\u00e4ge, schlecht f\u00fcr die Kaffee-Bezahlung. Aufregen dar\u00fcber mag sich der Pony-Wirt nicht: \u00abMan darf nicht jede Buchung hinterfragen. Im Gesamten hat es f\u00fcr uns auch viele Vorteile, wenn mit Twint oder Karte bezahlt wird. Es passieren weniger Fehler und wir haben weniger Bargeld im Haus.\u00bb Fr\u00fcher seien die Kommissionen noch sehr hoch gewesen, dank dem Engagement des Gastroverbands seien es nun faire Geb\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Frage nach dem Trinkgeld<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Geben die G\u00e4ste eher weniger Trinkgeld, wenn sie mit Karte oder Mobiltelefon bezahlen? Felber sagt, da sp\u00fcre man keinen Unterschied, jedoch: \u00abManchmal muss man dem Gast zuerst erkl\u00e4ren, dass das Trinkgeld zum Servierpersonal geht, auch wenn es per Karte \u00fcberwiesen wird. Doch das rechnen wir intern ab.\u00bb Die digitalen Zahlungsmittel w\u00fcrde Felber nicht mehr hergeben: \u00abNeuem kann man sich nicht verschliessen. Man muss mitgehen, wenn man zufriedene Kunden will.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p>Im R\u00f6ssli Ruswil ist Bezahlen per Twint nicht m\u00f6glich. \u00abDie Geb\u00fchren sind bei uns h\u00f6her als f\u00fcr die Kreditkarte\u00bb, sagt Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Christian Mathis. Und erg\u00e4nzt, mit dem Natel k\u00f6nne man trotzdem bezahlen, wenn da die Kreditkarte hinterlegt sei. Und auch sonst finde man immer eine L\u00f6sung f\u00fcr den Gast. Und wie sieht es mit dem Trinkgeld aus? In der Tendenz sei es wohl etwas weniger, meint der R\u00f6ssli-Wirt: \u00abEs geht eher einmal vergessen, bei der Kartenzahlung noch aufzurunden.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00abZum Geld \u00fcberweisen z\u00fccken alle Mitglieder ihr Telefon\u00bb<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Twint ist auch bei Vereinen beliebt. So auch bei der Feldmusik Hellb\u00fchl, wie Pr\u00e4sident Toni Muff sagt. Beim j\u00e4hrlichen G\u00f6nnerbrief konnte man auch Beitr\u00e4ge per Twint spenden. Nur rund 5 Prozent haben davon Gebrauch gemacht. Trotzdem glaubt Toni Muff, dass die Zahlungsform heute dazugeh\u00f6re. F\u00fcr eine Spende bezahlt der Verein 2.5 Prozent Geb\u00fchren,&nbsp; die Zahlung l\u00e4uft \u00fcber die Plattform \u00abRaiseNow\u00bb. Sie liefert dem Verein nebst dem Betrag auch den Namen des Spenders.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zahlung mit Mobiltelefon soll auch am grossen Fahnenweihe-Fest Anfang September m\u00f6glich sein. Bier oder die Bratwurst k\u00f6nnen dann laut Muff mit Twint bezahlt werden: \u00abViele haben heute im Ausgang kaum noch Bargeld dabei.\u00bb Doch die elektronische \u00dcberweisung birgt auch Gefahren. In der Fasnachtszeit gab es einzelne Meldungen \u00fcber Betrugsf\u00e4lle mit Twint. Muff ist die Thematik bekannt. Das OK will das Personal gut schulen, wie die Zahlungen richtig kontrolliert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Am h\u00e4ufigsten wird Twint unter den Musikanten und Musikantinnen selber genutzt. Skiweekend, Vereinsausflug oder Geschenke, beim Einkassieren gehe es mit Twint am einfachsten und schnellsten, so Toni Muff. \u00abVom 15-j\u00e4hrigen Neumitglied bis zum 70-j\u00e4hrigen Musikanten, alle z\u00fccken das Natel und \u00fcberweisen das Geld im Nu.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nutzung von Bargeld nimmt ab&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In den letzten Jahren hat das Bezahlen mit Twint &#8211; auch dank der Pandemie &#8211; in der Schweiz stark zugelegt. Mehr als die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung nutzt laut Twint mittlerweile das Zahlungsmittel &#8211; zum Bezahlen an der Kasse, im Internet, im Hofladen. Ein Drittel der Transaktionen sind laut Twint&nbsp; Geld-\u00dcberweisungen zwischen Privatpersonen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"567\" src=\"https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/grafik-zahlungsmittel-1024x567.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-317\" srcset=\"https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/grafik-zahlungsmittel-1024x567.png 1024w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/grafik-zahlungsmittel-300x166.png 300w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/grafik-zahlungsmittel-768x425.png 768w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/grafik-zahlungsmittel.png 1482w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>Anteil von Zahlungsmitteln an station\u00e4ren Verkaufspunkten in der Schweiz.&nbsp;<\/strong><br>Grafik Swiss Payment Behaviour Lab<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Im internationalen Vergleich gilt die Schweiz bisher noch als Land des Bargelds. Das k\u00f6nnte sich bald \u00e4ndern: M\u00fcnz und Noten haben in den letzten zehn Jahren stark an Bedeutung verloren (siehe Grafik). Noch weiter geht der \u00d6V in der Schweiz: bis 2030 sollen klassische Billettautomaten und damit auch der M\u00fcnzschlitz verschwinden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einkaufen, Tanken oder Rechnungen bezahlen \u2013 f\u00fcr unser Leben brauchen wir t\u00e4glich viel Geld. Trotzdem wird es je l\u00e4nger je unsichtbarer. Kreditkarte oder Natel ersetzen M\u00fcnzen und Noten. Geld ist zu einem virtuellen Gut geworden, das wir kaum mehr in unseren H\u00e4nden halten. Ein Einblick in die neue Welt des Bezahlens in unserer Region. Fr\u00fcher &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/stefanschmid.org\/?p=315\" class=\"more-link\">Mehr <span class=\"screen-reader-text\">\u00fcber &#8222;Unser Geld wird immer unsichtbarer&#8220; <\/span>Lesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":316,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[3],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/stefanschmid.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/315"}],"collection":[{"href":"https:\/\/stefanschmid.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/stefanschmid.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stefanschmid.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stefanschmid.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=315"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/stefanschmid.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/315\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":322,"href":"https:\/\/stefanschmid.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/315\/revisions\/322"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stefanschmid.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/316"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/stefanschmid.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=315"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/stefanschmid.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=315"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/stefanschmid.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=315"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}