{"id":466,"date":"2023-11-21T07:07:11","date_gmt":"2023-11-21T07:07:11","guid":{"rendered":"https:\/\/stefanschmid.org\/?p=466"},"modified":"2023-11-21T07:15:49","modified_gmt":"2023-11-21T07:15:49","slug":"begehrter-musik-nachwuchs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stefanschmid.org\/?p=466","title":{"rendered":"Begehrter Musik-Nachwuchs"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ein Instrument zu spielen ist f\u00fcr viele Jugendliche eine wichtige Freizeitaktivit\u00e4t. Doch die Konkurrenz durch andere Hobbies ist gross, das sp\u00fcren auch Musikschule und Musikvereine. Spuren hat auch die Corona-Pandemie hinterlassen. Damit der Nachwuchs auch zuk\u00fcnftig musiziert, sind viele Anstrengungen n\u00f6tig.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Rund ein Drittel aller Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler nehmen regelm\u00e4ssig ein Instrument zur Hand oder singen aktiv. Diesen Anteil nennt Christoph Bangerter, Leiter der Musikschule Oberer Sempachersee. Im Rottal d\u00fcrfte der Wert \u00e4hnlich sein, auch wenn genaue Zahlen schwierig zu eruieren sind. Die Nachfrage nach Instrumentenunterricht sei nach wie vor gross, sagt Michael Barmet, Stellvertretender Leiter der Musikschule Rottal, obwohl sich das Hobby Musik gegen zahlreiche andere Vereine und Freizeitaktivit\u00e4ten behaupten m\u00fcsse: \u00abDie Musikschule muss aktiv sein, Bed\u00fcrfnisse erkennen und neue Angebote lancieren\u00bb. So biete man neue Instrumente an wie seit diesem Schuljahr Harfe oder den Kurs \u00abAudio Production\u00bb, wo Jugendliche ihre eigene Musik und Beats produzieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Grosser Einbruch bei Blasinstrumenten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Doch ist Musizieren immer noch gleich gefragt wie vor ein paar Jahren? Die Musikschule Rottal, entstanden vor sieben Jahren aus der Fusion der einzelnen Gemeinde-Angeboten, meldet eine stabile Situation beim Musik-Nachwuchs. Ein Vergleich \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum sei aufgrund der Fusion und zahlreichen Angebotsausbauten schwierig, sagt Michael Barmet. Es g\u00e4be immer wieder Schwankungen bei einzelnen Instrumenten, was auf eine Vielzahl von Faktoren zur\u00fcckzuf\u00fchren sei. Den Corona-bedingten R\u00fcckgang habe man jedoch gr\u00f6sstenteils auffangen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:15% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"820\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Christoph-Bangerter-820x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-468 size-full\" srcset=\"https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Christoph-Bangerter-820x1024.jpg 820w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Christoph-Bangerter-240x300.jpg 240w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Christoph-Bangerter-768x960.jpg 768w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Christoph-Bangerter-1229x1536.jpg 1229w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Christoph-Bangerter-1639x2048.jpg 1639w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Christoph-Bangerter.jpg 1712w\" sizes=\"(max-width: 820px) 100vw, 820px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\">\n<p><strong>\u00abDie Nachfrage beim Blech ist um 25 Prozent eingebrochen.\u00bb<\/strong><\/p>\n<cite><br>Christoph Bangerter, Leiter Musikschule\u00a0Oberer Sempachersee<\/cite><\/blockquote>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Ein anderes Bild zeigt sich bei der Musikschule Oberer Sempachersee, zu der auch Hellb\u00fchl und Neuenkirch geh\u00f6ren. Leiter Christoph Bangerter spricht von einem grossen Einbruch bei Blechblasinstrumenten. Er gibt ein Beispiel: in Neuenkirch starten sonst j\u00e4hrlich 4 bis 5 Trompeten-Anf\u00e4nger, in diesem Schuljahr nur gerade einer. Bangerter sch\u00e4tzt, die Nachfrage sei beim \u00abBlech\u00bb um rund 25-30 Prozent eingebrochen. Den Grund sieht er vor allem bei der Pandemie: \u00abBlasinstrumente wurden verteufelt und galten \u2013 zu Unrecht \u2013 als Virenschleudern. Das hat viele vom Einstieg abgehalten.\u00bb Bangerter sagt, das werde die Vereine in ein paar Jahren treffen: \u00abDoch in der Blasmusikszene wollen viele nicht wahrhaben, dass wir in einen Hammer laufen.\u00bb Auch sei Blasmusik nicht mehr trendy, etwas das man nur schwer beeinflussen k\u00f6nne. Bangerter glaubt, man werde fr\u00fcher oder sp\u00e4ter nicht mehr alle Blasmusik-Vereine erhalten k\u00f6nnen. Trotzdem mache man viel, um die Begeisterung bei den Jungen zu wecken: Dazu geh\u00f6ren Pausenplatz-Konzerte, zahlreiche Instrumentenparcours oder eine Instrumenten-App.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Viel Begeisterung f\u00fcr Klavier und Gitarre&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend Blechinstrumente um Nachwuchs k\u00e4mpfen, werden andere fast \u00fcberrannt: \u00abBei Klavier und Gitarre haben die Anfragen in den letzten drei Jahren enorm zugenommen\u00bb, sagt Christoph Bangerter, man erteile rund 25 Prozent mehr Lektionen. Auch in der Musikschule Rottal ist das Klavier seit Jahren klarer Favorit, aktuell lernen 108 Kinder das Tasteninstrument. Oft sei das Klavier auch ein Zweitinstrument, sagt Michael Barmet. Nach Klavier folgen bei der Beliebtheit die Gitarre, anschliessend Schlagzeug, Trompete, Cornet und Klarinette.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Angebot an den Musikschulen umfasst auch selten gespielte Instrumente. Im Rottal sind das etwa Harfe, Kirchenorgel, Panfl\u00f6te oder Fagott. Es sind nur wenige Lernende, die pro Jahr diese Instrumente spielen. Ein \u00abExot\u00bb w\u00e4re gem\u00e4ss Michael Barmet auch die Oboe. Doch in diesem Jahr spielen viele Sch\u00fclerinnen das Blasinstrument. Barmet f\u00fchrt das auf eine sehr engagierte Musiklehrerin zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fr\u00fchen Kontakt mit Musik f\u00f6rdern<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um Kinder f\u00fcr das Hobby Musik zu begeistern, ist ein fr\u00fcher Kontakt wichtig, sind sich die Musikschulen einig. Angebote wie das \u00abMusiggr\u00f6ppli\u00bb der Musikschule Rottal sind bereits f\u00fcr 3-j\u00e4hrige m\u00f6glich, in Begleitung der Eltern lernen Kinder im Kurs die Welt der Musik spielerisch kennen. Ab der ersten Klasse ist der Einstieg mit einem Instrument m\u00f6glich. Fr\u00fcher meist Blockfl\u00f6te, kommen mittlerweile auch Xylophon oder Ukulele als Start-Instrumente in Frage. Auch ein direkter Einstieg mit einem anderen Instrument sei m\u00f6glich, sagt Michael Barmet. Der klassische Instrumentenunterricht startet meist ab der 3. Klasse. Daneben bieten Musikschulen immer mehr M\u00f6glichkeiten, um in Ch\u00f6ren, Kleingruppen oder Orchestern zu musizieren: \u00abDrum Heroes\u00bb, die Young Brassers oder die Smilingband motivieren zum gemeinsamen Musikmachen. Die Ensembles sind an der Musikschule Rottal f\u00fcr Instrumentalsch\u00fclerinnen und Instrumentalsch\u00fcler kostenlos. Kinder sollen dort die Freude am gemeinsamen Musizieren sp\u00fcren. \u00abMit anderen zusammen Musik zu machen, das f\u00e4gt einfach\u00bb, sagt Michael Barmet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Buhlen um die Jungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ab dem 4. Schuljahr ist die Jungmusik Rottal eine Art Vorstufe zu den grossen Musikvereinen. Wer weiterhin Interesse am Musizieren hat, kann dann mit etwa 16 Jahren in einen solchen Verein \u00fcbertreten. Doch auf dem Weg dahin beenden viele ihre musikalische Karriere: Antritt der Lehre, Besuch einer Schule, andere Interessen oder Wechsel des Kollegenkreises, die Gr\u00fcnde sind vielf\u00e4ltig. So tritt gem\u00e4ss Christoph Bangerter nur\u00a0 etwa ein Viertel der musizierenden Jugendlichen in einen Musikverein \u00fcber.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:15% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"819\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/michael-barmet-819x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-469 size-full\" srcset=\"https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/michael-barmet-819x1024.jpg 819w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/michael-barmet-240x300.jpg 240w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/michael-barmet-768x960.jpg 768w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/michael-barmet-1229x1536.jpg 1229w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/michael-barmet-1639x2048.jpg 1639w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/michael-barmet.jpg 1891w\" sizes=\"(max-width: 819px) 100vw, 819px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\">\n<p><strong>\u00abEs ist wichtig,\u00a0nicht zu fr\u00fch in einen\u00a0grossen Verein\u00a0\u00fcberzutreten.\u00bb<\/strong><\/p>\n<cite><br>Michael Barmet, Stv. Leiter Musikschule Rottal<\/cite><\/blockquote>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Ein wichtiger Schritt, der gut geplant sein will, wie Michael Barmet sagt: \u00abEs hilft den Jugendlichen, wenn sie nicht zu fr\u00fch schon in einen grossen Verein \u00fcbertreten, sondern zuerst ihre musikalischen F\u00e4higkeiten festigen.\u00bb Gleichzeitig sind die Vereine auf Nachwuchs aus. Eine nicht ganz einfache Situation, insbesondere im Rottal mit verh\u00e4ltnism\u00e4ssig vielen Musikvereinen: Werthenstein, Hellb\u00fchl und Buttisholz haben je einen Verein, Grosswangen zwei, in Ruswil sind es mit der Ortsmusik R\u00fcediswil, der Bergmusik Sigigen und dem Musikverein Ruswil sogar deren drei. Damit sich die Vereine nicht gegenseitig die Jugendlichen abwerben, gibt es seit einigen Jahren eine Koordinationssitzung unter Einbezug der Musikschule. So sollen die Vereine motiviert werden, die Jugendlichen nicht zu fr\u00fch f\u00fcr den Verein anzufragen. Am Schluss liegt der Entscheid f\u00fcr einen Vereinsbeitritt jedoch bei den jungen Musizierenden. Und dabei z\u00e4hlt laut Michael Barmet \u00abwie ein Verein tickt, welche Literatur er spielt und ob er offen ist f\u00fcr Neues\u00bb. Oft w\u00fcrden Jugendliche sich f\u00fcr den Verein entscheiden, bei dem schon Kolleginnen und Kollegen mitspielen und sie nach einer Schnupperzeit ein gutes Gef\u00fchl h\u00e4tten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Noch kaum Nachwuchssorgen bei den Vereinen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Haben die Musik-Vereine M\u00fche, junge Musikantinnen und Musikanten zu finden? Auf Anfrage zeigt sich ein differenziertes Bild. \u00abZum Gl\u00fcck momentan keine Nachwuchsprobleme\u00bb, heisst es bei Bernard Hodel, Pr\u00e4sident der <strong>Feldmusik Grosswangen<\/strong>. Es gebe zwar immer mal wieder L\u00fccken und auch schw\u00e4chere Jahrg\u00e4nge. Der Verein aber mache viel, um die N\u00e4he zum Nachwuchs zu halten. Dazu geh\u00f6re etwa ein Kinderkonzert alle zwei Jahre, um den J\u00fcngsten das Orchester und die verschiedenen Instrumente zu pr\u00e4sentieren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auch bei der <strong>Feldmusik Buttisholz <\/strong>heisst es, man sei aktuell gut besetzt und habe gen\u00fcgend eigene Mitglieder f\u00fcr Konzerte und Auftritte. Pr\u00e4sident Andr\u00e9 Haas nennt mehrere Gr\u00fcnde: ein sehr engagierter Dirigent, der den Musik-Nachwuchs im Dorf kenne, ebenso die Plattformen, die man den Nachwuchsformationen an den Jahreskonzerten biete. Trotzdem brauche es vermehrt Anstrengungen, um gut ausgebildeten Musiknachwuchs zu finden.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:15% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"548\" height=\"684\" src=\"https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Andre-Haas-845x684-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-470 size-full\" srcset=\"https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Andre-Haas-845x684-1.jpg 548w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Andre-Haas-845x684-1-240x300.jpg 240w\" sizes=\"(max-width: 548px) 100vw, 548px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\">\n<p><strong>\u00abEs braucht vermehrt Anstrengungen, um guten Nachwuchs zu finden.\u00bb<\/strong><\/p>\n<cite><br>Andr\u00e9 Haas, Pr\u00e4sident Feldmusik Buttisholz<\/cite><\/blockquote>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Die Zahlen der Blasmusik-Lernenden seien r\u00fcckl\u00e4ufig, sagt Toni Muff, Pr\u00e4sident der <strong>Feldmusik Hellb\u00fchl<\/strong>. Doch sei der Verein gut aufgestellt und k\u00f6nne regelm\u00e4ssig Nachwuchs aufnehmen. Die Feldmusik mache viel, um Jugendliche f\u00fcr Musik zu begeistern und spreche immer wieder aktiv Personen an. Auch unterst\u00fctzte man Anl\u00e4sse der Jugendformationen als Helfer oder Zuschauer. Im Vorstand sei zudem eine Person f\u00fcr Nachwuchsarbeit zust\u00e4ndig.<\/p>\n\n\n\n<p>Christoph Bucher vom <strong>Musikverein Ruswil<\/strong> sagt, der Verein k\u00e4mpfe seit langer Zeit um gen\u00fcgend Nachwuchs. Viele w\u00fcrden beim Start in eine Berufslehre die Jungmusik verlassen und nachher nicht wieder in einen Verein eintreten. Der Musikverein versuche, die j\u00e4hrlichen Zusammenk\u00fcnfte von 65 auf rund 40 zu reduzieren und damit Jugendlichen entgegenzukommen. Auch verzichte man auf kurzfristige Anl\u00e4sse und nehme nicht regelm\u00e4ssig an Wettbewerben teil.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass auch in Zukunft viele Jugendliche Musik machen, h\u00e4ngt von zahlreichen Faktoren ab. Geht es nach Michael Barmet, soll der Stellenwert des Musikunterrichts zuk\u00fcnftig noch steigen. Denn Musikmachen sei auch gut f\u00fcr die Entwicklung: \u00abEs f\u00f6rdert das Hirn und die Koordination auf eine andere Art.\u00bb Und h\u00e4ngt noch einen Werbespot f\u00fcrs Musizieren an: \u00abHeutzutage wird sehr viel Musik konsumiert. Wenn man diese auch selber produzieren kann, ist es noch viel spannender.\u00bb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Instrument zu spielen ist f\u00fcr viele Jugendliche eine wichtige Freizeitaktivit\u00e4t. Doch die Konkurrenz durch andere Hobbies ist gross, das sp\u00fcren auch Musikschule und Musikvereine. Spuren hat auch die Corona-Pandemie hinterlassen. Damit der Nachwuchs auch zuk\u00fcnftig musiziert, sind viele Anstrengungen n\u00f6tig. 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