{"id":569,"date":"2024-07-15T12:46:26","date_gmt":"2024-07-15T12:46:26","guid":{"rendered":"https:\/\/stefanschmid.org\/?p=569"},"modified":"2024-07-15T12:46:26","modified_gmt":"2024-07-15T12:46:26","slug":"protest-bei-fussballklubs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stefanschmid.org\/?p=569","title":{"rendered":"Protest bei Fussballklubs"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>N\u00e4chste Saison sollen die drei Rottaler Fussballklubs in der sogenannten Stadtgruppe spielen. Diese wehren sich mit einem Protestschreiben gegen die weniger attraktive<\/strong> <strong>Einteilung. \u00a0<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Anstatt gegen Wolhusen, Dagmersellen oder Entlebuch heissen die Gegner der Rottaler Klubs n\u00e4chste Saison Ebikon, Kickers Luzern oder Littau. Das hat der Innerschweizer Fussballverband IFV letzte Woche den Vereinen mitgeteilt. Die Gruppeneinteilung f\u00fchrt nun zu Unzufriedenheit, insbesondere bei den drei Rottaler Vereinen FC Buttisholz, FC Grosswangen-Ettiswil und FC Ruswil. In einer gemeinsamen Stellungnahme wehren sie sich. Darin heisst es, sie seien schockiert \u00fcber die geplante Einteilung und \u00abVersetzung\u00bb in die Gruppe 2 der regionalen Drittliga.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/FC-Grosswangen-Kopie-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-571\" srcset=\"https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/FC-Grosswangen-Kopie-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/FC-Grosswangen-Kopie-300x225.jpg 300w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/FC-Grosswangen-Kopie-768x576.jpg 768w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/FC-Grosswangen-Kopie-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/FC-Grosswangen-Kopie-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/FC-Grosswangen-Kopie-2000x1500.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>Die Derbys unter den drei Vereinen gibt es auch n\u00e4chste Saison. Grosswangen-Ettiswil (gelb) und Ruswil im Luftkampfduell. <\/strong>Foto Alex Schwegler, Oktober 2023<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Fehlende Derbys gleich<\/strong> <strong>weniger Einnahmen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zwar wird es auch in der Saison 2024\/2025 Derbys unter den drei Klubs geben. Doch die Spiele gegen die weiteren Gegner sind aus Sicht der Vereine weniger attraktiv als in der sogenannten Landgruppe. FC Buttisholz Pr\u00e4sident Sascha Meier sagt auf Anfrage, Spiele gegen Klubs auf der Luzerner Landschaft w\u00fcrden generell viele Zuschauer bringen, im Durchschnitt seien rund 150 mit dabei. Etliche Fans k\u00e4men auch an Ausw\u00e4rtsspiele mit. Die Zuschauer und Vereine w\u00fcrden sich kennen, es sei eine Art \u00abVerbundenheit\u00bb. Gegner aus der Stadtgruppe seien zwar sportlich nicht weniger attraktiv, trotzdem habe die Vergangenheit gezeigt, dass tendenziell mit weniger Ausw\u00e4rtspublikum zu rechnen sei. 2016 stieg der FC Buttisholz von der 2. in die 3. Liga ab und spielte damals f\u00fcr eine Saison in der Stadtgruppe mit. Weniger Zuschauer zeigen sich bei den Vereinen nicht nur in fehlenden Ticketeinnahmen. Auch das Clubhaus mache weniger Gastronomie-Umsatz, eventuell habe es sogar Auswirkungen auf Sponsoren, schreiben die drei Vereine in der Mitteilung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"650\" src=\"https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/front-3.liga-Kopie-1024x650.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-572\" srcset=\"https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/front-3.liga-Kopie-1024x650.jpg 1024w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/front-3.liga-Kopie-300x190.jpg 300w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/front-3.liga-Kopie-768x488.jpg 768w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/front-3.liga-Kopie-1536x975.jpg 1536w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/front-3.liga-Kopie.jpg 1789w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">In der Saison 2024\/25 sind die drei Rottaler Fussballklubs in die sogenannte Stadtgruppe eingeteilt und spielen gegen Klubs aus Luzern und Agglo. Bild zVg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Sportlicher Wert an<\/strong> <strong>erster Stelle<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Beim Innerschweizer Fussballverband IVF heisst es auf Anfrage, man versuche immer, m\u00f6glichst allen Vereinen gerecht zu werden und habe diverse Varianten diskutiert. IFV-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Fabian Wolf sagt auf Anfrage, man habe Auf- und Absteiger auf alle drei Gruppen fair verteilt. \u00abDer sportliche Wert steht an erster Stelle.\u00bb Eine Einteilung, die allen Anliegen gerecht werde, sei in diesem Jahr leider nicht m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine \u00c4nderung der geplanten Gruppen wird es somit nicht mehr geben, diese ist fix und vom IFV-Vorstand abgenommen. Das weiss auch FC Buttisholz-Pr\u00e4sident Sascha Meier. Die drei Vereine m\u00fcssten nun f\u00fcr eine Saison in den sauren Apfel beissen, sagt er. Doch man hoffe, dass in einem Jahr die Einteilung \u00fcberdacht werde und die Rottaler Fussballklubs wieder gegen die Klubs in der Landgruppe antreten d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 24. August startet in der 3. Liga die neue Saison. Zum Auftakt spielt der FC Ruswil gegen den FC S\u00fcdstern, der FC Buttisholz gegen den SC Kriens II und der FC Grosswangen-Ettiswil gegen FC Kickers Luzern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>N\u00e4chste Saison sollen die drei Rottaler Fussballklubs in der sogenannten Stadtgruppe spielen. Diese wehren sich mit einem Protestschreiben gegen die weniger attraktive Einteilung. \u00a0 Anstatt gegen Wolhusen, Dagmersellen oder Entlebuch heissen die Gegner der Rottaler Klubs n\u00e4chste Saison Ebikon, Kickers Luzern oder Littau. Das hat der Innerschweizer Fussballverband IFV letzte Woche den Vereinen mitgeteilt. 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