{"id":645,"date":"2025-04-15T14:31:37","date_gmt":"2025-04-15T14:31:37","guid":{"rendered":"https:\/\/stefanschmid.org\/?p=645"},"modified":"2025-05-09T14:40:33","modified_gmt":"2025-05-09T14:40:33","slug":"fast-wie-bei-james-bond","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stefanschmid.org\/?p=645","title":{"rendered":"<strong>Fast wie bei James Bond<\/strong>"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>In Ruswil wird die Erdgasleitung gesteuert, die quer durch die Schweiz verl\u00e4uft. Die Abw\u00e4rme beim Gasverdichten heizte einst das Tropenhaus Wolhusen, in den letzten Jahren floss kaum noch Energie in die Gew\u00e4chsh\u00e4user. Schuld daran ist auch der Ukraine-Krieg.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zahlreiche Bildschirme leuchten auf, gef\u00fcllt mit farbigen Tabellen und \u00dcberwachungskameras. Auf einer grossen Anzeige \u00fcberziehen Linien die Wand wie ein Strickmuster. Mit ruhiger Stimme quittiert ein Mitarbeiter Telefonanrufe, schliesst per Knopfdruck Schieber 35 und begr\u00fcsst einen Kollegen mit einem lockeren Spruch.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/gas_IMG_8544-Kopie-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-647\" srcset=\"https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/gas_IMG_8544-Kopie-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/gas_IMG_8544-Kopie-300x225.jpg 300w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/gas_IMG_8544-Kopie-768x576.jpg 768w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/gas_IMG_8544-Kopie-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/gas_IMG_8544-Kopie-2000x1500.jpg 2000w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/gas_IMG_8544-Kopie.jpg 2016w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>Einblick in die Kommandozentrale, wo rund um die Uhr die Gasfl\u00fcsse koordiniert und \u00fcberwacht werden. <\/strong>Fotos Stefan Schmid<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Kommandozentrale ist rund um die Uhr besetzt. Gas fliesst nicht nur zu B\u00fcrozeiten, sondern auch in der Nacht. Daf\u00fcr verantwortlich ist die Firma Transitgas. Sie betreibt von Ruswil aus eine Leitung, die von der Nordschweiz und Frankreich durch die Alpen bis nach Norditalien f\u00fchrt. Ziemlich genau in der Mitte befindet sich die Anlage Hor\u00fcti, versteckt etwas oberhalb der Strasse zwischen Wolhusen und Buholz. Rund 40 Mitarbeitende \u00fcberwachen von hier aus die Leitung, planen den Gastransport und unterhalten das Leitungsnetz. Bei Bedarf schalten sie die riesigen Turbinen ein, um das Gas zu verdichten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein riesiger Wurm im Boden quer durch die Schweiz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Florian Linder ist technischer Leiter bei der Transitgas und f\u00fchrt den Besucher durch die eindr\u00fcckliche Anlage &#8211; ein System aus R\u00f6hren, Ventilen und m\u00e4chtigen Geb\u00e4uden. Die Bemerkung, es sehe aus wie bei James Bond, quittiert der Deutsche mit einem Lachen: \u00abDas h\u00f6ren wir immer wieder.\u00bb Denn in einem Bond-Film jagte der Agent einst wie in einer Rohrpost durch eine Gasleitung und liess sie in die Luft fliegen. Von solchen Spielereien ist man hier weit entfernt. Sicherheit wird grossgeschrieben. Schliesslich geht es um eine kritische Infrastruktur in der Energieversorgung. 1971 gebaut, sp\u00e4ter erweitert, transportiert die Leitung Erdgas auf der Nord-S\u00fcd-Achse durch die Schweiz. 290 Kilometer lang, 1.20 Meter im Durchmesser, liegt sie wie ein riesiger Wurm im Boden. Sichtbar sind nur die orangen Tafeln, die \u00fcberirdisch ihren Verlauf anzeigen. Sie signalisieren, dass in der N\u00e4he nur mit hohen Auflagen gebaut werden darf. Alle zwei Wochen kontrollieren Mitarbeitende das gesamte Leitungsnetz, zu Fuss, per Fahrzeug oder aus der Luft mit dem Helikop\u00adter. Sie pr\u00fcfen die Landschaft auf Ver\u00e4nderungen oder nicht angek\u00fcndigte Bauprojekte, sie sind in Kontakt mit Landbesitzern und planen Revisionsarbeiten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/front-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-648\" srcset=\"https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/front-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/front-300x225.jpg 300w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/front-768x576.jpg 768w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/front-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/front-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/front-2000x1500.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>Die Gaspipeline f\u00fchrt meist unterirdisch quer durch die ganze Schweiz, in Ruswil zeigt sie sich an der Oberfl\u00e4che.<\/strong><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die Leitung im Mittelland 1.5 Meter bis 2 Meter unter der Erdoberfl\u00e4che liegt, f\u00fchrt sie Richtung S\u00fcden tief im Felsen durch die Alpen. Im Entlebuch&nbsp; quert sie in einem langen Stollensystem das Brienzer Rothorn, sp\u00e4ter das Grimselmassiv und f\u00fchrt dann auf rund 2400 Meter H\u00f6he unter dem Griespass an die italienische Grenze. Kaum eine andere Leitung in Europa habe so einen spektakul\u00e4ren Verlauf, sagt Florian Linder.<br>Die \u00dcberwachung des Netzes ist daf\u00fcr ebenso aufw\u00e4ndig. Naturereignisse wie Steinschl\u00e4ge oder \u00dcberschwemmungen sind eine Gefahr f\u00fcr die Pipeline. Und wie ist es mit der Angst vor Anschl\u00e4gen, so wie es der umstrittenen Nord Stream-Leitung im Meer erging? Die Antwort ist ausweichend. Alles abzusichern sei nicht m\u00f6glich, sagt der technische Leiter. Doch auf vieles sei man vorbereitet. Schon kleine Lecks w\u00fcrden die Messger\u00e4te sofort anzeigen. Etwa alle zehn Kilometer befinden sich Schieberstationen, um die R\u00f6hre bei Problemen zu schliessen. Auch wenn viele Szenarien ge\u00fcbt werden, seien gr\u00f6ssere St\u00f6rungen \u00e4usserst selten. Erdgas, das eigentlich geruchslos ist, wird extra mit einem Geruchstr\u00e4ger angereichert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Krieg in der Ukraine stellte Gasfl\u00fcsse auf den Kopf<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Schweiz ist kein typisches Erdgasland. Sp\u00e4ter als in den Nachbarl\u00e4ndern fand die Energieform Einzug in Haushalten und in der Industrie. Rund 80 Prozent des Erdgases durchfliessen deshalb die Schweiz im Transitverkehr. Etwa 20 Prozent verlassen die Pipeline und werden in die Netze der lokalen Energieversorger eingespeist. Mehrheitlich in st\u00e4dtischen Wohnungen wird damit geheizt, vereinzelt auch noch gekocht. Die Industrie braucht es f\u00fcr spezialisierte Prozesse mit hohem Energiebedarf, etwa zum Schmelzen, H\u00e4rten oder Verformen.<\/p>\n\n\n\n<p>Florian Linder zeigt auf eine Karte, wie sich ein fein ver\u00e4steltes Netz von Pipelines \u00fcber ganz Europa zieht. In der Vergangenheit kam viel Gas aus Russland und der Nordsee, wo es quer durch Europa und durch die Schweiz nach Norditalien floss. Der Krieg in der Ukraine stellte die kontinentalen Gasfl\u00fcsse auf den Kopf. Die Embargos gegen russisches Erdgas stellte die abh\u00e4ngigen L\u00e4nder vor grosse Herausforderungen. Sowohl Deutschland wie auch Italien erschlossen andere Quellen, Frankreich importierte mehr Fl\u00fcssiggas auf Schiffen. Die Mengen durch die Schweizer Transitgasleitung gingen stark zur\u00fcck. Flossen vor 20 Jahren noch rund 190 Terrawattstunden Gasenergie j\u00e4hrlich durch die Leitungen, sind es seit 2022 noch rund die H\u00e4lfte. Ver\u00e4ndert hat sich auch die Saisonalit\u00e4t. Der Erdgastransport findet nicht mehr mehrheitlich in den Wintermonaten statt, sondern wegen den grossen Preisschwankungen oft auch im Sommer, wenn damit grosse Gasspeicher aufgef\u00fcllt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kaum mehr W\u00e4rme f\u00fcr das Tropenhaus<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit diesen Erkl\u00e4rungen geht der Blick auf der F\u00fchrung \u00fcber das Gewirr an Rohren ins Gr\u00fcne, wo in einem Kilometer Entfernung das Glasdach des Tropenhaus Wolhusen aufblitzt. 2010 war es als grosse Innovation er\u00f6ffnet worden, nachdem der Transitgas auferlegt wurde, die Abw\u00e4rme bei der Verdichtung besser zu nutzen. Dabei kommt das eigentliche Herzst\u00fcck der Transitgas-Anlage Hor\u00fcti ins Spiel, die sogenannte Verdichterstation. Ein Koloss von einem Geb\u00e4ude, deren Kamine 32 Meter in den Himmel ragen. Darin versteckt sind grosse Gasturbinen, \u00e4hnlich wie sie auch in Flugzeugtriebwerken vorkommen. Rotieren Sie mit 20 Megawatt Leistung, k\u00f6nnen sie bis zu 1.8 Millionen Kubikmeter Gas pro Stunde verdichten. \u00dcber einen W\u00e4rmetauscher wird Warmwasser produziert, ebenso Dampf, der \u00fcber eine Dampfturbine Strom erzeugt. F\u00fcr die Kondensierung im geschlossenen Wasserkreislauf braucht es riesige Ventilatoren, die senkrecht \u00fcber der Anlage stehen und f\u00fcr K\u00fchlung sorgen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_8562-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-649\" srcset=\"https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_8562-768x1024.jpg 768w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_8562-225x300.jpg 225w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_8562-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_8562-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_8562-2000x2667.jpg 2000w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_8562-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>Das Herzst\u00fcck der Anlage ist die m\u00e4chtige Verdichterstation.<\/strong><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In Richtung Tropenhaus fliesst jedoch nur noch selten warmes Wasser. Denn die Maschinen f\u00fcr die Gasverdichtung, welche die Abw\u00e4rme produzieren, werden wegen der ver\u00e4nderten Gasstr\u00f6me in Europa mittlerweile selten in Betrieb genommen. Wird weniger Gas transportiert, fliesst es auch ohne zus\u00e4tzliche Verdichtung durch die Pipeline, der Abzweiger durch die grossen Maschinen ist nicht n\u00f6tig.<\/p>\n\n\n\n<p>In den Jahren 2021 und 2024 floss da-rum kein einziger Tropfen Warmwasser in die Gew\u00e4chsh\u00e4user. Das Tropenhaus musste auf Heiz\u00f6l umstellen, sp\u00e4ter dann auf eine Pelletheizung (wir berichteten). Seit Anfang Jahr ist das Tropenhaus geschlossen, die hohen Heizkosten d\u00fcrften mitverantwortlich sein.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_8564-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-650\" srcset=\"https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_8564-768x1024.jpg 768w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_8564-225x300.jpg 225w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_8564-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_8564-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_8564-2000x2667.jpg 2000w, https:\/\/stefanschmid.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_8564-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>\u00abSieht aus w<\/em>ie bei James Bond \u2013 das h\u00f6ren wir immer wieder\u00bb: <strong>Florian Linder, Leiter Technik bei Transitgas.<\/strong><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Florian Linder bedauert, dass die urspr\u00fcngliche Idee, ein \u00abAbfallprodukt\u00bb sinnvoll zu nutzen, nicht mehr funktioniert. Ob sich dies dereinst wieder \u00e4ndere, sei ungewiss. Denn die Gasfl\u00fcsse seien in der aktuellen Lage viel weniger konstant, zudem fliesse weniger Gas in den kalten Wintermonaten. Wegen diesen Rahmenbedingungen \u00absind wir leider kein verl\u00e4sslicher Partner mehr f\u00fcr das Tropenhaus\u00bb, sagt er. So ist das einstige Vorzeigeprojekt in Wolhusen wohl zu einem Opfer der Geopolitik geworden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>In Zukunft k\u00f6nnte Wasserstoff durch Rohre fliessen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch das Unternehmen Transitgas r\u00fcstet sich f\u00fcr Ver\u00e4nderungen. Zwar wird Erdgas noch einige Zeit ein wichtiger Bestandteil der Energieversorgung bleiben, doch die Mengen des fossilen Rohstoffs nehmen ab. Das riesige Leitungsnetz k\u00f6nnte dereinst aber auch f\u00fcr andere Energietr\u00e4ger genutzt werden, etwa f\u00fcr Wasserstoff. Bei Transitgas und den grossen Firmen im Ausland gibt es bereits erste Pl\u00e4ne dazu.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck im Kommandoraum geht es nicht um die ferne Zukunft. Hier werden t\u00e4glich Gas-Bestellungen entgegengenommen und Millionen von Kubikmetern durch die Leitungssysteme geschickt. Dass die Aufgabe spezieller ist als die eines Lastwagen-Disponenten, zeigt sich, als der Mitarbeiter f\u00fcr den Fotografen posieren soll. \u00abLieber nicht, ich will nicht gekidnappt werden\u00bb, sagt er mit einem breiten Grinsen. Es weht eben doch ein Hauch von James Bond durch die Gas-Anlage.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Ruswil wird die Erdgasleitung gesteuert, die quer durch die Schweiz verl\u00e4uft. Die Abw\u00e4rme beim Gasverdichten heizte einst das Tropenhaus Wolhusen, in den letzten Jahren floss kaum noch Energie in die Gew\u00e4chsh\u00e4user. Schuld daran ist auch der Ukraine-Krieg. 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